Unser Training gliedert sich in 6 verschiedene Punkte auf

1. Die Begrüßung: Bei einer Begrüßung stellen sich
alle Judoka in Reihe nach Rang von links Neulinge bis nach rechts Erfahrende
auf. Nach Aufforderung des Sensei wird sich hingesetzt, verbeugt und abschließend
eine stehende Verbeugung gemacht. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass man
gegenüber den Sensei, Dojo und allen sonst anwesenden Schüler, sowie Lehrern
höchsten Respekt zeigt.

 

2. Die Aufwärmphase: Nach der Begrüßung folgt das
Aufwärmen, worin wir verschiedene Kraft- und Ausdauerübungen trainieren,

die uns auf das weitere Training vorbereiten. Hierbei wird je nach Trainingsziel
das Aufwärmen angepasst.

 

3. Die Fallschule: Bei der Fallschule wird das
richtige fallen gelernt, um bei Übungen oder Randori (Übungskampf) Verletzungen
vorzubeugen. Im Judo achtet man darauf das Uke (Gefallende) immer
mit der Fallseite per Hand abschlägt, um seinen Partner zu signalisieren das man
geworfen wurde.

 

4. Technik Übungen: Dann folgt der Technikteil bei
denen wir unter Aufsicht unserer Trainier oder auch Erfahrenden Schülern
neue Techniken erlernen. Im Kampf gibt es beispielweise Fußtechniken Ashi-waza (Fußwürfe),
Koshi-waza (Hüftwürfe) und Te-waza (Armwürfe).

 

5.Randori: Anschließend kämpfen die Judokas mit ihren
erlernten Techniken gegeneinander. Beim Randori sollen die Schüler aus
kreativem oder kampfbegeistertem Denken versuchen seinen Gegner im Stand auf
die Matte zu werfen oder im Boden mit Haltegriffen festzuhalten. Dazu
entwickeln die Judoka einen Kampfcharakter, um auch bei Kämpfen mit einen
scheinbar unbesiegbaren Gegner nicht aufzugeben.

 

6.Die Verabschiedung: Abschließend
folgt die Verabschiedung, die mit der Begrüßung identisch ist.